Freie Meinung braucht freie Medien

siehe Referenzprojekte (1)

Wann: 11.9.2020 bis 18.9.2020

Wo: Rund um die Eleonore in der Traun

Hinter dem Kraftwerk Lunzerstr 90, 4040 Linz

Forderung der Stadtwerkstatt nach Freie Frequenzen 1993

Die Präsentation startet im Rahmen von stwst48x6 die in Zusammenarbeit jedes Jahr mit der Ars Electronica im Zeitraum des Festivals durchgeführt wird.

In und rund um die Eleonore wird es heuer vom 11.9.2020 bis 18.9.2020 es eine umfangreiche Kunst- und Ideenpräsentation geben. Zusätzlich werden auch jede Menge Fotos aus den Aktivitäten der letzen 10 Jahren im Winterhafen von Linz zu sehen sein.

Die Eleonore ist nun seit 18 Monaten in der Traun - Diese Veranstaltung bietet nun Gelegenheit sich die neue Wirkungstätte der Donauten und Donautinnen anzusehen.

Neben den Fotos wird auch Gemaltes und Gezeichnetes von Hayley Newman, Henk Stolk, Raphaela Gratzer und Mani Hobijn zu sehen sein. Zu finden sind auch die alle KünstlerInnen die seit 2010 die Eleonore besucht haben.

Zum Thema des elektronischen Raumes gibt es auch 2 Präsentationen der Infolabs der STWST mit denen das Internet kritisch hinterfragt wird und die alternative Informationskanäle aufzeigt werden. Weiters wird nochmal die Grafik “From Nothing to Something gezeigt in der es um die Auflösung der Entropie geht.

Die Projekte im Detail

STWT48x6 Apephonie Productions: Grundl-Panorama

48 Stunden Unterwasser-Stream vom Lebensraum der Grundelfische. Grundl Panorama sendet vom „Messschiff Eleonore“ auf den Streamingserver von stwst48x6

Wir schreiben das Jahr 2020. Flüsse sind immer noch nicht zu Flüssen geworden. Wir haben sie aus unseren Städten und Leben weggesperrt, gefesselt und gefügig gemacht. Geistig und physisch von uns isoliert. Endlos verbaute Ufer. Wasserkraftwerke und Staudämme fordern ihren Tribut. Die Schifffahrt vollstreckt das Todesurteil für die Biodiversität im Lebensraum Fluss. Nur die wenigsten Tier- und Pflanzenarten können sich diesen Umständen anpassen, mitunter eine invasive Fischgattung, die Grundel. Die im Volksmund bezeichnete Schwarzmeergrundel besteht aus vier Arten: Schwarzmundgrundel, Marmorierte Grundel, Kessler und Flussgrundel. Ursprünglich entstammt die Gattung den Brackwasserbereichen des Schwarzen und Asowschen Meeres. Von der Großschifffahrt im Ballastwasser eingeschleppt, fanden die Grundeln ihr neues Zuhause in den Steinpackungen der Binnengewässer Europas. Jedoch werden sie in der xenophoben Gesellschaft Europas nicht willkommen geheißen. Fälschlicherweise wird ihnen unterstellt, als Laichräuber die übriggebliebenen Fischarten zu verdrängen, obwohl sie sich ausschließlich von Kleinstlebewesen wie z.B. Insektenlarven ernährt. Gegenteilig zu ihrem Ruf, dient die Grundel mittlerweile aber selber als Nahrung für Raubfischarten und ist Teil eines „neuen“ Ökosystems, welches sich ständig an die feindliche Architektur der Menschheit anpassen muss. Von der ORF-Produktion „Wetter-Panorama“ inspiriert, möchte STWST und Apephonie Productions das Leben der Grundeln und deren Lebensraum Wasser unserer Gesellschaft ein kleines Stückchen näherbringen. Während STWST48x6 MORE LESS wird deshalb 48 Stunden vom Grund der Traun übertragen: Grundl Panorama sendet vom „Messschiff Eleonore“, das im Rückstaubereich der Traun-Donaumündung liegt.

Fotos und KünstlerInnen der letzen 10 Jahre

Exemplarisch 8 von 50 Fotos:

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Taro Knopp, ml-iso|la|ti|o|nis|mus, Habitate

Ein Kombinat aus diversen lokal entnommenen an/organischen Materialien + Organismen.. hermetisch.eingeschlossen.isoliert - Lockdown in Plexisphären..

Isolationismus wird definiert als: Eine Politik oder Doktrin des Versuchs (…) sich von den Angelegenheiten anderer (…) durch rückläufiges eingehen von Allianzen, auswärtigen ökonomischen Zugeständnissen, internationalen Abkommen zu isolieren.

taro knopp beobachtet, erforscht, arbeitet, experimentiert, spielt mit den randbereichen von wissenschaft, kunst, politik, leben, realitäten,..

DoNAUtik: Der schwimmende Apfelbaum

Titel: 100 Jahre Stadtwerkstatt 2079 – Das Paradies siehe Referenzprojekte (4)

Auf einer künstlichen Insel wächst in Landshaag seit 2013 ein Apfelbaum. In Kooperation mit http://halfbit.org

STWST48x6: Infolab der STWST: Die dritte Natur vs komplexe Information

Es geht um die Möglichkeit Information komplexer betrachten zu können. Bei einer komplexen Betrachtung handelt es sich um eine Information die sich aus einem imaginärer und reellen Anteil zusammensetzt. Analog zu den komplexen Zahlen in der Mathematik besteht sie also aus einem reellen und einem imaginären Teil. Dieser Umgang mit Information unterscheidet sich radikal von unserer Informationstechnologie die uns eine neue von Algorithmen dominierte Informationsgesellschaft führen wird.

Natur steht im engen Verhältnis zur Information. Das Infolab der STWST näherte sich in den letzten Jahren dem Informationbegriff über das Festival https://stwst48.stwst.at.

Bei STWST 48×6 wollen wir versuchen die Natur(Information) aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Um die Natur besser zu analysieren zu können möchte ich sie in drei Evolutionsschritte einteilen.

Mit der dritten Natur würde das Zeitalter der autonomen Information beginnen. Eine Information, die den Menschen als Rezipienten nicht mehr benötigt. Mit dem pysikalischen/mathematischen Begriff einer komplexen Information in einer neuen Informationstheorie könnten wir der Zeitraum der zweiten Natur, das humanoide Zeitalter verlängern. Dazu ist es nötig eigene Informationssysteme aufzubauen. Freie Gedanken brauchen freie Medien (previous Layer - referenziert: STWST 1994 Radio Fro - Servus.at ). Auf der Eleonore werden dafür zwei Versuche initiert um unabhängige Informationskanäle zu öffnen.

I am still alive

Referenzprojekte (2)

Grafik: WSPR in Hamburg - Stubnitz, Amsterdam - Avalon, Linz - Eleonore

Über die WSPR Technologie werden regelmässige automatische Aussendungen gemacht. Man nennt dies:“Funkbaken“. Die WSPR Technolologie ermöglicht einen schmalbandigen Bakensender Aussendungen mit sehr wenig Leistung. Aktuell senden wir mit 0.2 Watt Leistung und können bei guten Bedingungen noch in Neuseeland (18309km) gehört werden. Empfangscheck: https://wsprnet.org/drupal/wsprnet/spotquery. Das Rufzeichen der Eleonore ist OE5FXC

Satellit El‘Hail

Referenzprojekte (3)

Neben 3 Fernsehsatteliten zu orientierung der 2,4 Ghz Upload übereine Helix Antenne

Als weiterer Informationskanal bildet der Uplink zum Amateurfunksatellit QO100 (El‘Hail) . Der Downlink bzw die Aussendung liegt bei 10 Ghz. Über diesen soll ein Bild der Eleonore flächendeckend von Spitzbergen bis in die Antarktis und von Brasilien bis Indien während stwst48x6 im SlowScanTV Modus zu empfangen sein. (Samstag und Sonntag 11.30 UTC, jeweils 5 Minuten) Der Empfang kann über SDR-Webinterface erfolgen. Z.B: https://eshail.batc.org.uk/nb/

Entropie - From Nothing to Something – Eine mathematische Annäherung an Null.

Referenzpprojekte (5)

Das Infolab der Stadtwerkstatt gibt eine einführung in die WSPR Technologie. In der Installation “I am still alive” wird über diese Technologie stündlich eine Aussendung gemacht die mit einer Leistung von 0.2 Watt bei guten Empfangsbedingungen auf der ganzen Erde zu empfangen ist. Weiters wird versucht einen Satellitenuplink zu etablieren. Der Satellit EL'Hail QO100 hat einen Sendebereich der die Halbkugel der Erde von Brasilien bis Indien und Spitzbergen bis in die Antarktis abdeckt. Der Empfang kann über ein WEBSDR-Interface erfolgen zb:

Es wird versucht ein SSTV(slowScanTV)

eine unabhängiges Netz der Amateurfunker

Wegen der Coronareglementierung ist eine Voranmeldung nötig.

Die Zeiten zu denen man die Eleonore besuchen kann sind waehrend dem Festival stwst48x6 am 12.9 und 13.9 von 6.00 bis 10.00. Während der anderen Tage ist jederzeit ein Besuch nach Voranmeldung möglich.

Voranmeldungen: 067761545930 und moreless@stwst.at