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Freie Meinung braucht freie Medien

Eine Kunst und Ideenpräsentation

Wann: 11.9.2020 bis 18.9.2020

während stwst48 von 11.9. - 13.9. von 6.00 bis 10.00 - die restlichen Tage nach Anmeldung: 0677 615459430

Wo: Rund um die Eleonore in der Traun

Hinter dem Kraftwerk Lunzerstr 90, 4020 Linz

Forderung der Stadtwerkstatt nach freien Frequenzen 1993

Die Präsentation startet im Rahmen von stwst48x6. Stwst48 ist eine Veranstaltung der Stadtwerkstatt die jedes Jahr in Zusammenarbeit mit der Ars Electronica stattfindet.

In und rund um die Eleonore wird es heuer vom 11.9.2020 bis 18.9.2020 eine umfangreiche Kunst- und Ideenpräsentation geben. Zusätzlich werden auch jede Menge Fotos von den Aktivitäten der letzen 10 Jahre im Winterhafen und von der Kunstaktion “Floating Village” in der Traun zu sehen sein.

Die Eleonore ist nun seit 18 Monaten in der Traun - Diese Veranstaltung bietet nun Gelegenheit die neue Wirkungstätte der Donautinnen und Donauten zu besuchen.

Neben den Installationen und Fotos wird auch Gemaltes und Gezeichnetes von Hayley Newman, Henk Stolk, Raphaela Gratzer und Mani Hobijn zu sehen sein. Zu finden sind auch alle Namen sowie einige Ausstellungsstücke von den KünstlerInnen die seit 2010 die Eleonore als Gäste besucht haben.

Zum Thema des elektronischen Raumes gibt es auch zwei spezielle Präsentationen des Infolabs in der STWST mit denen das Internet kritisch hinterfragt wird und alternative Informationskanäle aufzeigt werden. Das Infolab zeigt weiters nochmal die 50 meter lange Grafik “From Nothing to Something”, in der es um die Auflösung von Entropie geht.

Mitwirkende:

Die Listen der Mitwirkenden können sich bis zur Eröffnung noch ändern.

Für STWST48x6 2020 Taro Knopp: ml-iso|la|ti|o|nis|mus, Habitate, Apephonie Productions: Grundl Panorama Chrisoph Ebner, Stadtwerkstatt Infolab Franz Xaver: Satelliten-Uplink zu El'Hail QO100 und WSPR Network.

Für Donautik seit 2010: Leo Schatzl(Fotos), Henk Stolk(Malerei), Raphaela Gratzer(Malerei). Michael Aschauer(Mixed Media), Christine PAvlic(Hafen der Sehnsucht), Holger Watermann (Fotos), Franz Xaver (Fotos, mixed media), Philip Leitner(Musik)

Auswahl aus dem Artist in Residence Programms: May Peters(Zeichnung), Elektra Wagenrad(Flugblatt), Olivia Chruscinski(Malerei), Holger Watermann(Foto), +Armin Medosch(Text)

Quelle für die kulturellen Aktivitäten auf der Eleonore ist die Auseinandersetzung mit allen KünstlerInnen der Eleonore des Artist in Residence Programms Udo Wid(A), Elena Getzieh(D), Barbara Doser(A), Eleonora Oreggia(UK), Armin Medosch(A), Michael Heering(D), Theresa Schubert(A), Roland Jankowski(A), Karl Heinz Jeron(D), Hui Ye(CN), Phillip Leitner(A), Kazuko Myamoto(US), Hans Polterauer(A), Julia Hartig(A), Alex de las Heras(E), Hofstetter Kurt(A), Wolf Guenther Thiel(D), Heidulf Gerngross(A), Shu Lea Ceang(US), Neal White(UK), Hayley Newman(UK), Maruska Polakova(CZ), Miriam Vellacott(FI), Nanouche Oriano(B), Nora Elberfeld(A), Irene Kepl(A), Gerlinde Roidinger(A), Afroditi Psarra(GR), Ce Quimera(E), Robertina Sebjanic(SL), Bioni Samp(UK), aTxE(E), La Pelos(E), Agnieszka Pokrywka(PL), Xavier Faltot(F), Elaine W.Ho(CN), Ming Lin(CN), Eva Ursprung(A), Sarah Grant(US), Danja Vasiliev(RU), Nicolas Montgermont(F), MAGMADAM(F), Ryan Jordan(UK), Enrique Tomás(E), Rasa Smite(LV), Raitis Smits(LV), Servando Barreiro(E), Azucena Sanchez(PL), Callum Caplan(B), Olivia Chruscinski(D), Bianca Ludewig(A), May Peters(D), Sarah Held(A), Geert-Jan Hobijn(D), Elektra Wagenrad(D) u.a.

Die Projekte im Detail

STWT48x6 Apephonie Productions: Grundl-Panorama

Livestream

48 Stunden Unterwasser-Stream vom Lebensraum der Grundelfische. Grundl Panorama sendet vom „Messschiff Eleonore“ auf den Streamingserver von stwst48x6

Projektinitiative Christoph Ebli Ebner

Wir schreiben das Jahr 2020. Flüsse sind immer noch nicht zu Flüssen geworden. Wir haben sie aus unseren Städten und Leben weggesperrt, gefesselt und gefügig gemacht. Geistig und physisch von uns isoliert. Endlos verbaute Ufer. Wasserkraftwerke und Staudämme fordern ihren Tribut. Die Schifffahrt vollstreckt das Todesurteil für die Biodiversität im Lebensraum Fluss. Nur die wenigsten Tier- und Pflanzenarten können sich diesen Umständen anpassen, mitunter eine invasive Fischgattung, die Grundel. Die im Volksmund bezeichnete Schwarzmeergrundel besteht aus vier Arten: Schwarzmundgrundel, Marmorierte Grundel, Kessler und Flussgrundel. Ursprünglich entstammt die Gattung den Brackwasserbereichen des Schwarzen und Asowschen Meeres. Von der Großschifffahrt im Ballastwasser eingeschleppt, fanden die Grundeln ihr neues Zuhause in den Steinpackungen der Binnengewässer Europas. Jedoch werden sie in der xenophoben Gesellschaft Europas nicht willkommen geheißen. Fälschlicherweise wird ihnen unterstellt, als Laichräuber die übriggebliebenen Fischarten zu verdrängen, obwohl sie sich ausschließlich von Kleinstlebewesen wie z.B. Insektenlarven ernährt. Gegenteilig zu ihrem Ruf, dient die Grundel mittlerweile aber selber als Nahrung für Raubfischarten und ist Teil eines „neuen“ Ökosystems, welches sich ständig an die feindliche Architektur der Menschheit anpassen muss. Von der ORF-Produktion „Wetter-Panorama“ inspiriert, möchte STWST und Apephonie Productions das Leben der Grundeln und deren Lebensraum Wasser unserer Gesellschaft ein kleines Stückchen näherbringen. Während STWST48x6 MORE LESS wird deshalb 48 Stunden vom Grund der Traun übertragen: Grundl Panorama sendet vom „Messschiff Eleonore“, das im Rückstaubereich der Traun-Donaumündung liegt.

siehe Referenzprojekte (6)

DoNAUtik: Fotos und KünstlerInnen der letzen 10 Jahre

Exemplarisch 8 von 50 Fotos:

STWST48x6: Taro Knopp, ml-iso|la|ti|o|nis|mus, Habitate

Ein Kombinat aus diversen lokal entnommenen an/organischen Materialien + Organismen.. hermetisch.eingeschlossen.isoliert - Lockdown in Plexisphären..

Isolationismus wird definiert als: Eine Politik oder Doktrin des Versuchs (…) sich von den Angelegenheiten anderer (…) durch rückläufiges eingehen von Allianzen, auswärtigen ökonomischen Zugeständnissen, internationalen Abkommen zu isolieren.

taro knopp beobachtet, erforscht, arbeitet, experimentiert, spielt mit den randbereichen von wissenschaft, kunst, politik, leben, realitäten,..

DoNAUtik: Der schwimmende Apfelbaum

Titel: 100 Jahre Stadtwerkstatt 2079 – Das Paradies siehe Referenzprojekte (4)

Der Apfelbaum im Paradies 2020

Auf einer künstlichen Insel wächst in Landshaag seit 2013 ein Apfelbaum. In Kooperation mit http://halfbit.org

STWST48x6: Infolab der STWST: Die dritte Natur vs komplexe Information

Es geht um die Möglichkeit Information komplexer betrachten zu können. Bei einer komplexen Betrachtung handelt es sich um eine Information die sich aus einem imaginärer und reellen Anteil zusammensetzt. Analog zu den komplexen Zahlen in der Mathematik. Dieser Umgang mit Information unterscheidet sich radikal von unserer Informationstechnologie die uns über den “natürlichen” Begriff der Information in eine neue von Algorithmen dominierte Gesellschaft führen wird.

Natur steht im engen Verhältnis zur Information. Das Infolab der STWST näherte sich in den letzten Jahren dem Informationbegriff über das Festival https://stwst48.stwst.at.

  • • STWST48x1 Natur Kontext über Ludwig Boltzmann, Planck, Schrödinger
  • • STWST48x2 Das nicht duale Informationssystem der Pilze
  • • STWST48x3 Digital Physics
  • • STWST48x4 From Nothing to Something, Entropie
  • • STWST48x5 Der Wasserstoff - Erste Natur

Bei STWST 48×6 wollen wir versuchen die Natur(Information) aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Um die Natur besser zu analysieren zu können möchte ich sie in drei Evolutionsschritte einteilen.

  • • Erste Natur: beinhaltet die physikalischen Gesetze und die unbelebte Materie rund um die Entstehung des Universums.
  • • Zweite Natur: - Die chemische Evolution entwickelt Leben, dies ermöglicht die Speicherung von Information.
  • • Dritte Natur: Digitale Physik und Quantentheorien hinterfragen den Realitätsbegriff der ersten und zweiten Natur.

Mit der dritten Natur würde das Zeitalter der autonomen Information beginnen. Eine Information, die den Menschen als Rezipienten nicht mehr benötigt. Mit dem pysikalischen/mathematischen Begriff einer komplexen Information in einer neuen Informationstheorie könnten wir der Zeitraum der zweiten Natur, das humanoide Zeitalter verlängern. Dazu ist es nötig ein neue, eigene Informationssysteme aufzubauen. Freie Gedanken brauchen freie Medien - eine alte Idee der Stadtwerkstatt (previous Layer - referenziert: STWST 1993 - Radio Fro - Servus.at ). Auf der Eleonore werden dazu zwei Versuche initiert um unabhängige Informationskanäle zu entwickeln.

I am still alive 2

siehe Referenzprojekte (2)

Grafik: WSPR in Hamburg - Stubnitz, Amsterdam - Avalon, Linz - Eleonore

Über die WSPR Technologie werden regelmässige automatische Aussendungen gemacht. Man nennt dies:“Funkbaken“. Die WSPR Technolologie ermöglicht einen schmalbandigen Bakensender Aussendungen mit sehr wenig Leistung. Aktuell senden wir mit 0.2 Watt Leistung und können bei guten Bedingungen in Neuseeland (18309km) noch gehört werden. Empfangscheck: https://wsprnet.org/drupal/wsprnet/spotquery. Das Rufzeichen der Eleonore ist OE5FXC

Satellit Es‘Hail QO100

siehe Referenzprojekte (3)

Neben 3 Fernseh-LNBs dir zur Orientierung dienen sieht man die 2,4 Ghz Helix Antenne für den Uplink

Als weiterer Informationskanal bildet der Uplink zum Amateurfunksatellit QO100 (El‘Hail) . Der Downlink bzw die Aussendung liegt bei 10 Ghz. Über diesen Downlink kann ein Bild der Eleonore von Spitzbergen bis in die Antarktis und von Brasilien bis Indien während stwst48x6 im SlowScanTV Modus zu empfangen werden. (Samstag und Sonntag 11.30 UTC, jeweils 5 Minuten) Der Empfang kann über SDR-Webinterface erfolgen. Z.B: https://eshail.batc.org.uk/nb/

STWST48x4: Entropie - From Nothing to Something – Eine mathematische Annäherung an Null.

siehe Referenzprojekte (5)




Wegen der Coronareglementierung ist eine Voranmeldung nötig.

Die Zeiten zu denen man die Eleonore besuchen kann sind waehrend dem Festival stwst48x6 am 12.9 und 13.9 von 6.00 bis 10.00. Während der anderen Tage ist jederzeit ein Besuch nach Voranmeldung möglich.

Voranmeldungen: 067761545930 und moreless@stwst.at



























The Previous Layer

Mit dem Projekt “The Previous Layer” wird versucht auf vergangene Projekte zu verweisen die zur Entehung der Idee beigetragen haben:

Bei dieser Veranstaltung sind das:

(1) Stadtwerkstatt 1993 – „Das Gelbe Papier“, Forderung nach Freien Frequenzen und Offenen Kanälen. Daraus entstand das freie Radio FRO und der unabhängige Netzprovider „servus.at“ die heute noch aus dem Haus der Stadtwerkstatt arbeiten. zurück

(2) previuos layer - referenziert auf Darko Fritz stwst48x5 und https://darkofritz.net/curator/alive/eng/index.htm, http://7067.stwst.at und https://send.ung.at) zurück

(3) Referenziert auf die Veranstaltung „Arts-Birthday Bob Adrian X“ am 06.01.2016 Cooperation gemeinsam mit der Kunstuni Linz, sowie https://send.ung.at Franz Xaver und Bootschaften von Armin Medosch https://xav.net/druck/abt11.pdf) zurück

(4) Leo Schatzl das Künstlerparadies 1989 – 1993 sowie Leo Schatzl Tabuzonen 1-4 1992 - 1997 zurueck

(5) Re-installation und Videoproduktion „From Nothing to Something“ stwst48x4 Infolab – Entropie zurück

(6) Forschungsboje der Stadtwerkstatt - Das Aalhotel stwst48x3 zurück